Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Beschlussvorlage
- Stahlbau und Seile
- Erneuerung des Korrosionsschutzes der Stahlbrücke und der Tragseile, Verstärkung der Seilverankerungen.
- Belag, Geländer und Treppen
- Der Belag und die Geländer werden erneuert. Die Treppenanlagen werden abgebrochen und neu gebaut.
- Widerlager
- Die Widerlagerbereiche werden instand gesetzt.
- Leitungen
- Die Vorlage nennt als Gründe für die lange Bauzeit die Umverlegung und Neuordnung der Stromleitungen, Provisorien für die Fernwärme und Zeitfenster für die Umschlussarbeiten an der Fernwärme.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Beschlussvorlage
- Die Beschlussvorlage stand im Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik auf der Tagesordnung (erledigt)29.09.2026
- Ausschreibung der Bauarbeiten durch die Stadtals Nächstesdanach
- Beginn der Bauarbeiten, der Steg wird ca. 2 Jahre für Fußgänger gesperrtApril 2027
- Ende der geplanten BauzeitAugust 2029
Vergabeverfahren
Die Stadt schreibt die Baumaßnahme insgesamt aus und führt sie durch. Rechnungen für den Kostenanteil des Vertragspartners bezahlt dieser direkt. Die Verfahrensart nennt die Vorlage nicht.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Der Voltasteg überspannt den Neckar in Bad Cannstatt beim Kraftwerk Münster. Er wurde 1958 als Schrägseilbrücke mit einer Gesamtlänge von 96 m errichtet. Neben dem Fußgängerweg führt er zwei Fernwärmeleitungen und zahlreiche Elektroleitungen über den Neckar.
Die Zustandsnote des Bauwerks beträgt 3,8. Das bedeutet dringenden Instandsetzungsbedarf. Weil die Brücke zu einem großen Teil der Leitungsquerung dient, regelt ein bestehender Vertrag die Kosten. Ein Vertragspartner übernimmt 60 %, die Stadt trägt 40 %.
Die Vorlage vom 09.07.2026 stand am 29.09.2026 im Ausschuss zur Beschlussfassung an. Sie bittet um Zustimmung zu den Arbeiten nach der Kostenberechnung vom 26.05.2026. Während der Bauzeit muss der Steg ca. 2 Jahre für Fußgänger gesperrt werden.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Der Ausschuss sollte den Instandsetzungsarbeiten nach der Kostenberechnung vom 26. Mai 2026 zustimmen. Den städtischen Aufwand von 1.870.000 € deckt der Haushalt des Tiefbauamts.
Noch offen
- Verfahrensart und Zeitpunkt der Ausschreibung nennt die Vorlage nicht.
- Ob der Ausschuss am 29.09.2026 zugestimmt hat, steht nicht in der Vorlage.
Ort der Leistung
Stuttgart, Baden-Württemberg
Markiert ist Stuttgart, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Beschlussvorlage
| Gesamtkosten der Maßnahmebrutto, der Vertragspartner trägt davon 60 % | 4.670.000 € |
|---|---|
| Städtischer Anteil (40 %)brutto, Kostenberechnung vom 26.05.2026 | 1.870.000 € |
| Planung, städtischer Anteilbrutto | 180.000 € |
| Bau, städtischer Anteilbrutto | 1.640.000 € |
| Beleuchtung, städtischer Anteilbrutto | 50.000 € |
- Förderung
- nicht förderfähig
- Finanzierung
- Ein Vertragspartner trägt 60 % der Kosten, die Stadt 40 %. Der Stadtanteil wird im Haushalt des Tiefbauamts gedeckt, mit 165.000 € für 2025 und früher, 35.000 € für 2026, 600.000 € für 2027, 700.000 € für 2028 und 370.000 € für 2029. Die Maßnahme ist nicht förderfähig.
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Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.