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BeschlossenLandeshauptstadt Stuttgart · IT & Software, Planung & Beratung · Sitzung am

Identity- und Access Management in Stuttgart

Die Stadtverwaltung will ein stadtweites System für die Benutzer- und Rechteverwaltung einführen. Der Gemeinderat hat am 16.07.2026 einstimmig zugestimmt. Vorgesehen sind Software-Lizenzen, Beratung, Umsetzung sowie Wartung und Betrieb über 48 Monate. Das Auftragsvolumen beträgt 3.370 TEUR. Die Ausschreibung ist für 2026 vorgesehen.

Kostenschätzung

3,37 Mio. €

im Dokument beziffert

Ausschreibung

2026

Ausführung

Einführung in Phasen von 2026 bis Ende 2029, Wartung und Betrieb über 48 Monate

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Beschlussvorlage

IAM-Softwarelizenzen
Einmalige Softwarelizenzen für die zu integrierende IAM-Software, bis zu 690 TEUR.
Einmalige Dienstleistungen
Feinkonzepte und Umsetzung, Integration, Konfiguration und Tests der Entwicklungs-, Test- und Produktivsysteme sowie Coaching und Unterstützung der Mitarbeiter bei den Schnittstellen und beim Betrieb. Bis zu 1.940 TEUR.
Schulungen
Schulungen und Schulungsmaterial für Administratoren und Key-User, bis zu 30 TEUR. Auch für neue Mitarbeitende werden ab 2030 Schulungen benötigt.
Wartung, Betrieb und Datenbereinigung
Laufende Dienstleistungen für Wartung und Betrieb sowie die Bereinigung von Daten über 48 Monate. Softwarewartung bis zu 470 TEUR, laufende Dienstleistungen bis zu 240 TEUR.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Beschlussvorlage

  1. Der Verwaltungsausschuss stimmte der Vorlage ohne Aussprache einmütig zu (erledigt)15.07.2026
  2. Der Gemeinderat stimmte der Beschaffung ohne Aussprache einstimmig zu und übertrug dem Oberbürgermeister die Vergabeentscheidung (erledigt)16.07.2026
  3. Ausschreibung der IAM-Software und des Dienstleistersals Nächstes2026
  4. Phase 1, grundlegende Bürofähigkeit mit Accountsteuerung der wichtigsten Anwendungen2027
  5. Phase 2, Ausbau der Anbindung weiterer Anwendungen2028
  6. Phase 3, Ausbau auf Berechtigungsmanagement2029
Stand der Auswertung:

Vergabeverfahren

Die Software und der Dienstleister werden ausgeschrieben, die Verfahrensart nennt die Vorlage nicht. Der Gemeinderat hat dem Oberbürgermeister die Entscheidung über die Vergabe und über Abrufe aus Rahmenverträgen übertragen.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Die Benutzer- und Berechtigungsverwaltung der Stadt erfolgt dezentral und mit hohem manuellem Aufwand. Anträge kommen telefonisch, per E-Mail oder über Helpdesk-Tickets, und es ist oft unklar, wann Rechte vergeben und wieder entzogen werden. Die Stadt hat rund 17.000 Mitarbeitende.

In den Jahren 2024 bis 2026 wurden ein Vorprojekt, Grobkonzepte und ein Masterplan erstellt. Die Vorlage verweist auf BSI IT-Grundschutz, NIS-2, KRITIS und DSGVO.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Der Gemeinderat hat am 16.07.2026 der Beschaffung von IAM-Software, Dienstleistungen, Schulungen sowie Wartung und Betrieb über 48 Monate für das gesamte Auftragsvolumen von 3.370 TEUR zugestimmt. Die Entscheidung über die Vergabe wurde dem Oberbürgermeister übertragen. Ergebnis: einstimmig.

Noch offen

  • Wie viele Stellenanteile sich einsparen lassen, kann laut Vorlage derzeit nicht verlässlich berechnet werden.
  • Die Einzelheiten zu Phase 4 im Jahr 2030 stehen nach aktueller Anforderungslage noch aus.

Ort der Leistung

Stuttgart, Baden-Württemberg

Markiert ist Stuttgart, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Beschlussvorlage

Kosten laut Dokument
Auftragsvolumen gesamt2026 bis 2029, Wartung und Betrieb über 48 Monate3.370.000 €
Einmalige Dienstleistungen, Beratung und Umsetzungbis zu 1.940 TEUR1.940.000 €
Software, einmaligbis zu 690 TEUR690.000 €
Softwarewartung, laufendbis zu 470 TEUR470.000 €
Dienstleistungen, laufendbis zu 240 TEUR240.000 €
Finanzierung
Die Software wird 2026 und 2027 aus investiven Mitteln des Amts für Digitalisierung, Organisation und IT bezahlt. Einmalige Dienstleistungen und Schulungen laufen von 2026 bis 2029 als Sach- und Dienstleistungsaufwand. Wartung und laufende Dienstleistungen fallen von 2027 bis 2029 an.

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Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.

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