Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Ochsenhausen sucht für mehrere Schulen und Kindertageseinrichtungen Caterer, die warmes Mittagessen zubereiten und an die Mensen liefern. Die Vergabe ist in 4 Lose aufgeteilt: zwei als Warmverpflegung, zwei als Cook & Chill. Teilnahme nur elektronisch über die Vergabeplattform dtvp.de. Angebote müssen bis 7. Juli 2026, 12:00 Uhr, eingereicht werden. Erwartet werden DGE-konforme Speisepläne mit vegetarischer Option, BIO-Anteil und Sonderkostformen für Allergiker. Bieter müssen mindestens eine passende Referenz und eine Betriebshaftpflichtversicherung nachweisen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis40%
Bewertung anhand des gemittelten Angebotspreises (Gesamtsumme auf Basis der Wertungsmenge). Niedrigster Preis erhält 40 Punkte, übrige linear prozentual schlechter.
- Konzept zum Qualitäts- und Beschwerdemanagement15%
Darstellung der Sicherstellung einer hochwertigen und gleichbleibenden Leistungserbringung (Hygienekonzept, Qualitätsstandards, Lieferantenmanagement, Rückverfolgbarkeit, Beschwerdeverfahren mit Bearbeitungsfristen und Reaktionszeiten). Max. 3 Seiten/Folien.
- Bio-Anteil15%
Möglichst hoher Anteil an Bio-Komponenten. Stufung für Los 2+3: 1 Komp.=0P, 2=3,75P, 3=7,5P, 4=11,25P, 5=15P.
- Anzahl der Menü-Linien15%
Möglichst hohe Anzahl an Menü-Linien. Stufung: 4 Linien=15P, 3 Linien=7,5P, 2 Linien=0P.
- Konzept zur Umwelt-/Nachhaltigkeit15%
Konkrete Vorkehrungen zur Vermeidung von Abfällen (Verpackung, Speiseabfälle) sowie Maßnahmen zur nachhaltigen Leistungserbringung (Reduzierung Transportwege, Energieeinsatz, saisonale/regionale Aspekte). Max. 3 Seiten/Folien.
Preis: niedrigster Preis erhält 40 Punkte, übrige linear prozentual im Verhältnis zum günstigsten Bieter; Angebote mit ≥100% Abstand erhalten 0 Punkte. Dezimalstellen kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenSpeisequalität und Menügestaltung (gilt für alle Lose)
Die Speisen müssen den DGE-Qualitätsstandards entsprechen und kindgerecht, saisonal sowie regional sein. Jedes Menü besteht aus einer Hauptkomponente, einer Sättigungsbeilage (z.B. Beilagen wie Kartoffeln, Reis, Nudeln) und einer Gemüsebeilage oder einem Salat. Optional können Suppe, Rohkost, Dessert und Obst zusätzlich bestellt werden. Es muss mindestens eine vegetarische Menülinie geben. Bei jeder Mahlzeit ist mindestens eine BIO-Komponente Pflicht; ein vollständig biologisches Menü ist wünschenswert. Die Speisen dürfen keine Fantasienamen tragen – die Tierart (z.B. Rind, Schwein, Hähnchen) muss klar erkennbar sein. Frühestens alle vier Wochen soll sich der Menüzyklus wiederholen. Kulturspezifische, religiöse und regionale Essensgewohnheiten sind zu berücksichtigen.
Sonderkostformen und Kennzeichnung (gilt für alle Lose)
Sonderkostformen für Allergien und Unverträglichkeiten (medizinisch attestiert) müssen ohne Aufpreis angeboten werden. Allergene und Zusatzstoffe sind nach EU- und deutschem Recht (LMIV) zu kennzeichnen. Abbestellungen wegen Krankheit sind möglich: Eltern können ihr Kind bis zum Vortag abmelden; eine Abmeldung ist zudem ab dem zweiten Krankheitstag möglich.
Bestellung, Lieferung und Hygiene (gilt für alle Lose)
Die wöchentliche Bestellung durch den Auftraggeber erfolgt per E-Mail bis spätestens Donnerstag der Vorwoche (bei Feiertag Mittwoch). Der Auftragnehmer übermittelt den Speiseplan regelmäßig vor Beginn der Vorwoche an die Einrichtungen. Die Lieferung erfolgt in eigenen Mehrwegsystemen. Während der gesamten Prozesskette sind die Hygienestandards einzuhalten, das eingesetzte Personal muss die besonderen hygienischen Anforderungen für Speiselieferungen erfüllen. Bei Verzögerungen ist der Auftraggeber unverzüglich telefonisch und per E-Mail zu informieren. Verpflegung findet nur an Schultagen statt (keine Ferien); Schließungstage gelten nicht als Betriebstage.
Behördliche Gerätebereitstellung (gilt für alle Lose)
Am Standort Mensa Herrschaftsbrühl werden vom Auftraggeber voraussichtlich 3 Kühlschränke und 2 Tiefkühlschränke bereitgestellt (bis Ende 2027/2028). Ab dem Schuljahr 2028/2029 stehen dort voraussichtlich keine Stellplätze für diese Geräte mehr zur Verfügung.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAusschlussgründe (gilt für alle Lose)
Keine Ausschlussgründe nach § 123 GWB (z.B. keine Verurteilungen wegen Betrug, Bestechung, Geldwäsche, Menschenhandel) und nach § 124 GWB (z.B. keine Verstöße gegen Umwelt- oder Sozialrecht, keine Insolvenz, keine schweren Verfehlungen, kein wettbewerbswidriges Verhalten, kein Interessenkonflikt). Eigenerklärung gem. § 19 Abs. 3 MiLoG (keine Geldbuße wegen Mindestlohnverstoß) sowie gem. Art. 5k) Abs. 1 VO (EU) Nr. 833/2014 (kein Russland-Bezug) sind abzugeben.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (gilt für alle Lose)
Eigenerklärung zum Gesamtumsatz der letzten drei Geschäftsjahre (2023, 2024, 2025), aufgeschlüsselt nach Gesamtumsatz und Umsatz mit vergleichbaren Essenslieferungen. Abschluss und Aufrechterhaltung einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung mit mindestens 2 Mio. € Deckungssumme für Personen- und Sachschäden sowie mindestens 250.000 € für Vermögensschäden.
Fachliche Eignung, Konzepte und Tariftreue (gilt für alle Lose)
Einhaltung der Tariftreue und des Mindestentgelts nach LTMG Baden-Württemberg – auch für Nachunternehmen und Verleihunternehmen. Im Angebot sind ein Konzept zur Speiseplanung sowie (jeweils abhängig vom Los) ein Konzept zum Qualitäts- und Beschwerdemanagement und für Los 2 und 3 zusätzlich ein Umwelt-/Nachhaltigkeitskonzept einzureichen (jeweils max. 3 Seiten). Eignungsleihe nach § 47 VgV ist zulässig; jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft muss die Eignung gesondert nachweisen.
Mindestens eine vergleichbare Referenz je nach bebotenem Los: Speisenversorgung als Warmverpflegung (Los 1+4) oder als Cook & Chill (Los 2+3) von Kitas und/oder Schulen
mit Bezeichnung des Auftrags, Name des Auftraggebers inkl. Ansprechpartner, kurze Beschreibung des Leistungsumfangs, Anzahl Essen/Tag, Zeitraum und Dauer; bei Bietergemeinschaften nur einmal vorzulegen
Mindestens eine vergleichbare Referenz: Speisenversorgung als Warmverpflegung von Kitas und/oder Schulen, Dauer mind. 1 Jahr, nicht beendet vor 01.01.2020
Warmverpflegung von Kitas/Schulen
Mindestens eine vergleichbare Referenz: Speisenversorgung als Cook & Chill von Kitas und/oder Schulen, Dauer mind. 1 Jahr, nicht beendet vor 01.01.2020
Cook & Chill von Kitas/Schulen
Mindestens eine vergleichbare Referenz: Speisenversorgung als Cook & Chill von Kitas und/oder Schulen, Dauer mind. 1 Jahr, nicht beendet vor 01.01.2020
Cook & Chill von Kitas/Schulen
Mindestens eine vergleichbare Referenz: Speisenversorgung als Warmverpflegung von Kitas und/oder Schulen, Dauer mind. 1 Jahr, nicht beendet vor 01.01.2020
Warmverpflegung von Kitas/Schulen