Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg schreiben für 4 Jahre (ab 01.02.2027) sämtliche Wach-, Aufsichts-, Kassen-, Empfangs- und Veranstaltungsdienste für das Schloss Bruchsal, die Großherzogliche Grabkapelle Karlsruhe und den Botanischen Garten Karlsruhe EU-weit aus.
Bieter müssen eine gültige Bewachungserlaubnis nachweisen, qualifiziertes Personal (z.B. IHK-Schutz- und Sicherheitskraft für die Objektleitung) stellen und mindestens 3 Referenzen aus vergleichbaren kulturtouristischen Objekten vorlegen. Zudem sind ein Personalkonzept und ein Schulungs-/Coaching-Konzept einzureichen.
Die Angebotsabgabe erfolgt ausschließlich elektronisch über das Vergabeportal des Landes Baden-Württemberg bis zum 20.07.2026, 23:59 Uhr (MESZ). Der Zuschlag wird zu 80 % nach dem Preis und zu 20 % nach Qualitätskonzepten (Personal, Schulung) ermittelt. Geschätztes Auftragsvolumen: rund 2,3 Mio. EUR.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis80%
Gesamtpreis berechnet anhand eines fiktiven Leistungszeitraums von einem Mustermonat. Niedrigster Preis erhält 80 Punkte, übrige Angebote werden linear prozentual im Verhältnis zum günstigsten Bieter schlechter bewertet.
- Qualitative Kriterien20%
Qualitative Bewertung der Konzepte nach Vollständigkeit und Plausibilität.
Preis: Lineare prozentuale Bewertung im Verhältnis zum günstigsten Bieter (niedrigster Preis = max. Punkte, übrige Angebote erhalten Punkte abzüglich des prozentualen Abstands). Qualitative Kriterien: Absolute Bewertung anhand von Abstufungen (100%/80%/60%/40%/20%/0% der max. Punkte) nach Vollständigkeit und Plausibilität.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGeltungsbereich und gemeinsame Rahmenbedingungen
Die Leistungen umfassen Bewachungs- und Servicedienstleistungen für Schloss Bruchsal, die Großherzogliche Grabkapelle Karlsruhe und den Botanischen Garten Karlsruhe. Der Auftraggeber ist das Land Baden-Württemberg (Staatliche Schlösser und Gärten). Die Vertragslaufzeit beträgt 48 Monate vom 01.02.2027 bis 01.02.2031.
Für alle Standorte gelten folgende gemeinsame Regeln:
Standortübergreifende Personal- und Qualitätsanforderungen
Das eingesetzte Personal muss zuverlässig (Meldung nach § 16 BewachV, kein Beschäftigungsverbot nach § 34a Abs. 4 GewO) und qualifiziert sein. Für die meisten Positionen sind Ersthelferausbildung inkl. AED, Brandschutz-/Evakuierungshelfer und Deutschkenntnisse (mind. B1, für Leitungs- und Kassenpositionen B2) sowie Englisch A1 erforderlich. Regelmäßige Fortbildungen und Schulungen sind nachzuweisen, die Kosten trägt der Auftragnehmer.
Für die Objektleitung zusätzlich: abgeschlossene Ausbildung als Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft (IHK) oder vergleichbar, Erfahrung im Museums-/Ausstellungsbereich, Windows-Standardkenntnisse.
Übergeordnete Aufgaben an allen Standorten
Zu den standortübergreifenden Aufgaben gehören: Ausübung des Hausrechts im Namen der Schlossverwaltung, Zutrittskontrollen, Schlüsselverwaltung und Schließdienste, Durchführung von Kontrollgängen, Sichtreinigung, Erste-Hilfe-Leistungen, Fundgegenstandsübergabe sowie die Mitwirkung im Krisenmanagement (Brand, Einbruch, Evakuierung).
Hinweis zur Losstruktur
Die Ausschreibung wird nicht in Teillosen vergeben. Alle nachfolgend aufgeführten Leistungen sind Bestandteil eines einzigen Auftrags.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende rechtliche Anforderungen an den Bieter
Persönliche Zuverlässigkeit und Qualifikation des Personals
Für alle eingesetzten Personen gilt:
Positionsspezifische Zusatzanforderungen
Wirtschaftliche Eignung und Kapazitäten
Versicherungsnachweise
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen pro Schadensfall:
Ausschlussgründe
Referenzen und einzureichende Konzepte
Mindestens 3 Referenzen über vergleichbare kulturtouristische Objekte (z.B. Schlösser, Museen, vergleichbare Kulturdenkmäler mit Aufsichts-, Kassen- und Veranstaltungsbetrieb)
Bei Bietergemeinschaften ist die Referenz für jedes Mitglied gesondert nachzuweisen. Qualitative Referenzen fließen in die Bewertung der Konzepte ein.