Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt sucht einen Dienstleister für Bewachungs- und Sicherheitsdienstleistungen in Flüchtlingsunterkünften.
Der Auftrag umfasst Pforten- und Streifendienste, Videoüberwachung sowie Schließdienste. Der Einsatz erfolgt 24/7, auch nachts und an Wochenenden. Die Beauftragung erfolgt im Wege einer Verhandlungsvergabe mit Teilnahmewettbewerb. Abgabefrist für die Erstangebote ist der 18.12.2024 um 11:00 Uhr.
Bieter müssen verschiedene Eignungsnachweise (Referenzen, Umsatz, Personal, Genehmigungen) erbringen. Die Wertung erfolgt nach Fachkunde (40 %) und Preis (60 %).
Zeitplan & Fristen
Die wichtigsten Termine im Überblick- Veröffentlicht28. Mai 2026
Bekanntmachung und Bereitstellung der Vergabeunterlagen.
- Angebotsfrist29. Juni 2026
Letzter Termin für die elektronische Angebotsabgabe.
- Bindefrist endet30. Juni 2026
Bis hierhin sind Sie an Ihr Angebot gebunden (1 Monate). In diesem Zeitraum wird der Zuschlag erteilt.
Zuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis40%
Bewertung des angebotenen Stundenverrechnungssatzes für Sicherheitsdienstleistungen
- Qualitätskriterien60%
Gesamtheit der Qualitätskriterien für Sicherheitspersonal, Auftragsmanagement und Unternehmen
Punkte Preis = (niedrigster angebotener Stundenverrechnungssatz / Stundenverrechnungssatz des zu bewertenden Angebots) * 100
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenArt der Leistung
Der Auftrag umfasst die Bewachung und Sicherung von städtischen Flüchtlingsunterkünften. Dazu gehören Pforten- und Streifendienste, Videoüberwachung sowie Schließdienste. Der Auftragnehmer stellt hierfür qualifiziertes Personal und die notwendige Technik bereit.
Einsatzzeiten und Verfügbarkeit
Die Leistung ist 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche zu erbringen – einschließlich Nächten, Wochenenden und Feiertagen. Der Auftragnehmer muss eine durchgehende Besetzung sicherstellen und kurzfristig Personalvertretungen gewährleisten.
Personal und Qualifikation
Eingesetzt wird überwiegend eigenes qualifiziertes Sicherheitspersonal. Der Personaleinsatz muss jederzeit dokumentiert und nachvollziehbar sein. Das Personal muss die deutsche Sprache mindestens auf Niveau B1 beherrschen.
Technik und Ausstattung
Für die Leistungserbringung sind eine funktionsfähige Videoüberwachungsanlage, Funksysteme und sonstige Sicherheitstechnik vorzuhalten und zu betreiben. Die Funktionsfähigkeit ist regelmäßig zu prüfen und zu dokumentieren.
Eskalations- und Notfallmanagement
Im Falle von Vorfällen ist ein Eskalations- und Meldekonzept vorzuhalten. Der Auftragnehmer muss in Notfällen kurzfristig erreichbar sein und die vorgegebenen Meldeketten einhalten.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung (Referenzen)
Der Bieter muss mindestens eine Referenz über vergleichbare Bewachungs- und Sicherheitsdienstleistungen aus den letzten 5 Jahren nachweisen. Vergleichbar sind insbesondere Leistungen in Flüchtlingsunterkünften, öffentlichen Gebäuden oder vergleichbaren sozialen Einrichtungen. Empfohlen wird die Vorlage von 2–3 Referenzen mit Angabe des Auftraggebers, des Zeitraums und des Umfangs.
Wirtschaftliche Eignung (Umsatz)
Der Bieter muss einen durchschnittlichen Jahresumsatz der letzten 3 Jahre nachweisen, der im Verhältnis zum Auftragswert steht (Richtwert: mindestens ca. 400.000 € p. a.).
Persönliche Eignung / Genehmigungen
Erforderlich ist der Nachweis der Eintragung im Bewacherregister gemäß § 34a Gewerbeordnung. Zudem ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 1 Mio. € für Personen- und Sachschäden nachzuweisen.
Technische Leistungsfähigkeit
Der Bieter muss darstellen, dass er über die für die Leistung erforderliche Technik (Videoüberwachung, Funksysteme) sowie über qualifiziertes Personal mit ausreichenden Deutschkenntnissen (mind. B1) verfügt. Ein Einsatz- und Schichtkonzept ist vorzulegen.
Zuschlagskriterien (Wertung)
Die Angebote werden nach folgenden Kriterien bewertet: Fachkunde und Konzept 40 %, Preis 60 %.
Vergleichbare Bewachungs- und Sicherheitsdienstleistungen, idealerweise in Flüchtlingsunterkünften oder vergleichbaren Liegenschaften (z. B. öffentliche Gebäude, Unterbringungseinrichtungen, soziale Einrichtungen)
Nachweis durch Auftraggeber, Zeitraum, Leistungsumfang, eingesetztes Personal; öffentliche Auftraggeber oder vergleichbare Einrichtungen als Referenzgeber bevorzugt