Rostock- Schmarl, Kampfmittelsondierung, Bw 131 - Ersatzneubau Brücke Schmarler Damm über DB 6325
Kurzbeschreibung Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock (Tiefbauamt) schreibt die Kampfmittelsondierung (computergestützte Bohrlochsondierung mit 3-Achsmagnetometer) für den geplanten Ersatzneubau der Brücke Schmarler Damm über die Bahnstrecke DB 6325 öffentlich aus. Bieter müssen ein befähigtes Kampfmittelräumunternehmen mit gültiger Erlaubnis nach § 7 SprengG sein und unter Fachaufsicht des Munitionsbergungsdienstes Mecklenburg-Vorpommern (MBD M-V) arbeiten. Das ist zu tun: Sondierungen für 5 Großbohrpfähle am West-Widerlager, 5 Großbohrpfähle am Ost-Widerlager, 2 Oberleitungsmast-Standorte sowie eine flächige Baugrundverbesserung von 135 m² durchführen. Bohrlochtiefe mindestens 6 m unter Urgeländeoberkante (bis -1,00 m NHN), Bohrlochabstand maximal 1,50 m. Geborgene Störkörper sichern, dokumentieren und entsorgen; Bohrlöcher mit geeignetem Material verfüllen. Georeferenzierte Einmessung in ETRS 89/UTM Zone 32 und DHHN 2016 (NHN). Abschlussbericht nach TAB-MBD-MV (Stand 01.01.2025) inklusive Rohdaten und Rasterplänen erstellen. Bauzeitliche Einschränkungen beachten: Östliche Seite (Eidechsenflächen) nur von November bis Mitte März befahrbar; Querung der Eidechsenflächen nur in den Wintermonaten. Mit parallel laufenden Maßnahmen (Baustellenfreimachung, Leitungserkundung, Sicherungsleistungen Bahn, Stadtwerke Rostock) abstimmen. Zuschlag: Einziges Zuschlagskriterium ist der Preis. Nebenangebote und mehrere Hauptangebote sind nicht zugelassen.
